Spannung bis zum Ende

Der Flug nach Sebring ging für Kai-Uwe “Kuwe” Basener und Marcus Wohlmuth vom Team Water bereits einige Tage vor dem ersten offiziellen Training. Die beiden entwickelten in dieser Zeit ein Fahrzeugsetup, welches im Folgenden vielleicht den Unterschied gemacht hat. Währenddessen waren Dennis Andlauer und Nils Hundehege vom Team Fire noch mit den Vorbereitungen für die SimRacing EXPO auf dem Nürburgring am kommenden Wochenende beschäftigt.

Am Samstag war es dann soweit! Der erste Meisterschaftslauf der DGFX Racing Saison 5 stand an. Während Kuwe das Team Water (#174) im Qualifying auf Platz 7 und damit auf Pole der AM Klasse stellte, lief es für Nils im Team Fire (#173) nicht so gut. Am Ende wurde es Startplatz 18.

Das Team Water rutschte in der Startphase des sechsstündigen Rennen einen Platz zurück, Fire konnte hingegen einen Platz gutmachen. Im Zuge einer Safety Car Phase in Runde 2 wurde Team Fire jedoch in einen Auffahrunfall verwickelt, und erlitt dadurch einen Schaden am Heckflügel welcher sich in massivem Topspeedverlust widerspiegelte.

Während einer zweiten Safety Car Phase nach gut 15 Runden, entschied sich Fire deshalb zu einem vorgezogenen Boxenstopp. Durch den Stop fiel Nils bis auf Platz 50 zurück, hatte aber nun wieder ein voll funktionsfähiges Arbeitsgerät. Innerhalb von 7 Runden kämpfte er sich durch die langsameren Klassen, und ergatterte Platz 18 zurück.

Währenddessen hatte das Fahrzeug vom Team Water eine Kollision, und musste zur Reparatur an die Box, wodurch Kuwe auf P31 zurückfiel. Aber auch Kuwe konnte sich durch das Feld kämpfen. Gute 5 Runden später rollte schon wieder das Safety Car auf die Strecke. Viele Teams nutzen diese Phase für ihren Boxenstop, und so rutschte das Team Water bis auf Platz 7 nach vorne. Team Fire rutsche sogar bis auf Platz 3 nach vorne. Auf diesem konnte Nils sich bis zu seinem Boxenstopp in Runde 50 halten.

Dennis übernahm das nun auf Platz 16 liegende Auto vom Team Fire, wenige Runden später stand auch bei Team Water ein Fahrerwechsel an. Marcus kehrte auf Platz 14 liegend auf die Strecke zurück. Einige Runden später, die vierte Safety Car Phase. Erneut passte diese Safety Car Phase auf die standardmäßige Boxenstrategie, sodass viele Teams an die Box gingen für ihren zweiten Stopp. Das Team Fire wurde infolgedessen auf Platz 5 vorgespült, und lag nun direkt hinter dem Schwester-Team Water. Fire verlor jedoch nach dem Restart durch technische Probleme fünf Plätze. Für Team Water lief es besser, Marcus konnte bis auf Platz 2 nach vorne fahren.

Dennis pushte nun, und konnte sich vor seinem Boxenstopp in Runde 79 auf Platz 5 bis 7 einsortieren. Nils übernahm das Fahrzeug zum letzten Mal in diesem Rennen, und kehrte auf Platz 13 wieder auf die Strecke zurück. Beim Überrunden eines Fahrzeugs des GTE Felds einige Runden später verbremste er sich leicht und rutschte in ein Fahrzeug von GermanSimRacing.de. Diese beschwerten sich daraufhin bei der Rennleitung, welche #173 daraufhin für aggressives Fahren verwarnte.

Bereits eine Runde später gab es die fünfte Safety Car Phase des Rennens, welche zum dritten Mal vom Großteil des Feldes zum Boxenstopp genutzt wurde. Nils rutschte bis auf Platz 6 vor, und konnte sich dort auch nach dem Restart halten. Durch Boxenstopps gewann er weitere zwei Plätze, und begann auf Platz 4 liegend die einhundertste Rennrunde. Von dieser an folgte ein zehn Runden andauernder, knallharter Kampf mit #92 (RoadBasterds | Green) um Platz 4, in den sich zwischenzeitlich auch das Fahrzeug von Team Water einmischte. Am Ende musste Nils sich durch abbauende Reifen geschlagen geben und steuerte die Box an.

Dennis übernahm zum finalen Doppelstint, und kämpfte sich von Platz 11 auf Platz 5 vor, unter anderem durch eine sechste Safety Car Phase. Des einen Freud, des anderen Leid, fiel das Team Water durch diese Safety Car Phase auf Platz 9 zurück. In Runde 139 kam Dennis zum eigentlich vorletzten Tankstopp an die Box, da durch den frühen ersten Stopp normalerweise gute 5kg zu wenig Benzin an Bord gewesen wären um ins Ziel zu kommen. Aber bereits ein paar Runden nach dem Stopp gab es die siebte Safety Car Phase, welche das Team Fire bis auf Platz 2 nach vorne brachte, und dafür sorgte, dass Dennis die entscheidenden Kilogramm Benzin sparen konnte. Nach dem Restart konnte Dennis sogar mit dem Führenden (SimatoK eSport #2) mithalten! Von hinten nahte allerdings #27 (BerlinSimSport LMP) mit wahnsinnigen Rundenzeiten, und schnappte das Fahrzeug vom Team Fire schließlich in Runde 158.

Nun lag Kuwe mit dem Boliden vom Team Water direkt hinter Dennis von Fire, und es zeichnete sich ein teaminterner Fight zum Ende des Rennens ab. Kuwe wurde allerdings kurze Zeit später von der #22 (Fusion Racing) überholt, welche durch einen kleinen Fehler auch an Dennis vorbeikamen.

 

In den letzten 3 Runden flog Kuwe mit seinem Fahrzeug vom Team Water nahezu an Dennis heran, aber das Rennen wurde abgewunken bevor sich ein richtiger Kampf entwickelte.

Und nun war es in trockenen Tüchern! RacingCommunity.de sichert sich Platz 4 und Platz 5 in der Gesamtwertung der 6 Hours Of Sebring, und damit zugleich noch den Doppelsieg in der Prototype AM Klasse!

Nach dem Rennen ereilte uns die Information, dass #27 (Berlin SimSport LMP) mit nur einem Fahrer am Rennen teilgenommen hat, und somit disqualifiziert wurde. Somit rutscht RacingCommunity.de Fire noch auf Platz 3 und RacingCommunity.de Water auf Platz 4!

 

Neben der Freude über den nun doch vorhandenen Podiumserfolg, möchten wir Jurian Groenen (#27) unseren vollsten Respekt für seine Leistung aussprechen! In einem 6 Stunden Rennen fährt man nicht mal eben alleine auf Platz 2.


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